Prostatopathie

Prostatahyperplasie

Die Prostatahyperplasie beschreibt eine Vergrößerung der Prostata durch numerische Zunahme der Zellen und Drüsen der Vorsteherdrüse beim Mann.

Die Prostatahyperplasie ist beim alternden Mann eine allgemeine Erscheinung. Die Ursachen sind noch unklar.

Zwei wichtige Faktoren

Zwei wichtige Faktoren sind das Altern und die Funktions- bzw. die Gleichgewichtsstörung des männlichen Hormonssystems.

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Der natürliche Verlauf der Krankheit ist in den meisten Fällen nicht lebensbedrohlich. Viele von ihnen sind nicht behandlungsbedürftig.

Viele unbehandelte Patienten zeigen über Jahre kein Fortschreiten der Symptome. Bei etwa 10 % wird ein chirurgischer Eingriff an der Prostata durchgeführt. Etwa 5 % der Patienten mit Prostatabeschwerden haben Prostatakrebs.

In der Alltagspraxis kommt eine symptomatische chronische Prostatitis ohne klaren Erregernachweis häufig vor. Es handelt sich um eine Prostatopathie bzw. eine Kongestionsprostatitis.

Es ist ein psychovegetatives Urogenitalsyndrom mit Prostatitis-Symptomen. Die Patienten leiden in der Regel gleichzeitig unter verschiedenen psychosomatischen Beschwerden.

Die Prostatahyperplasie und die Prostatopathie wurden bereits vor etwa 2200 Jahren in dem Standardwerk der TCM "Die Innere Medizin des Kaisers" unter dem Kapitel "Dysurie und Harnverhaltung" ausführlich besprochen.

Die TCM behandelt sie mit Gesprächen, Heilkräutern und Akupunktur. Die psychotherapeutischen Gespräche, um die Ursachen der Konflikte zu ergründen und abzubauen, sind wichtig.

Aus der Sicht der TCM

Nach Ansicht der TCM spielt außer einer entsprechenden Konstitution die seelische Gleichgewichtsstörung für die Entstehung von Prostatahyperplasie und Prostatopathie ursächlich eine wichtige Rolle.

Die emotionalen Disharmonien wie Sorge, Kummer, Trauer, Ärger und Frustration können auf die Dauer eine Leber-Qi-Stagnation", eine "Leber-Hitze" bzw. ein "Leber-Feuer" und spater eine "Leber- Yang-Üherhitzung" bewirken. Sie können schließlich zu "Leber-Yang-Krankheiten" führen.

Die Prostatopathie ist eine "Leber-Yang-Krankheit". Das bedeutet, die jahrelangen seelischen Spannungen können auf Dauer eine psychovegetative bzw. psychohormonale Gleichgewichtsstörung bewirken und schließlich psvchosomatische Beschwerden verursachen.

Bitte beachten Sie!

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