Leberzirrhose

Chronisch verlaufende Lebererkrankung

Die Leberzirrhose ist eine allmählich auftretende, chronisch verlaufende Lebererkrankung. Sie ist als ein knotiger Umbau des Leberparenchyms, der mit Bindegewebsvermehrung, Narbenbildung, Umstrukturierung des Gefäßapparates und der Grundstruktur des Leberläppchens einhergeht.

Ausfall der normalen Leberfunktion

Klinisch tritt die Zirrhose in Erscheinung durch Ausfall der normalen Leberfunktion, Störungen der Entgiftungsfunktion, der Syntheseleistung und der Exkretionsfunktion.

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Klinisch tritt die Zirrhose in Erscheinung durch Ausfall der normalen Leberfunktion, Störungen der Entgiftungsfunktion, der Syntheseleistung und der Exkretionsfunktion.

Gelegentlich manifestiert sich die Leberzirrhose durch Komplikationen wie Ösophagusvarizenblutung, Leberkoma, Aszites und Ödeme.

Die häufigste Art der Leberzirrhose ist in Deutschland die alkoholtoxische Zirrhose, die ca. 40-50% aller Fälle ausmacht.

An zweiter Stelle stehen die posthepatitischen Leberzirrhosen als Folge einer chronischen Hepatitis B oder C, mit je ca. 20 %.


Die Therapie ist in den meisten Fällen symptomatisch. Sie beschränkt sich auf die Therapie der im Krankheitsverlauf auftretenden Komplikationen wie Aszites, chronische hepatische Enzephalopathie und Ösophagusvarizenblutung.

Die Prognose der kompletten Leberzirrhose ist schlecht und die Dreijahresüberlebensrate beträgt nur 24%.

Aus der Sicht der TCM

Die Leberzirrhose wurde bereits vor etwa 2200 Jahren in dem Standardwerk der TCM "Die Innere Medizin des Kaisers" ausführlich besprochen.

Nach Ansicht der TCM sind ungesunde Lebensführung, falsche Ernährung, Vergiftungen und Spätfolge von Gelbsucht ursächlich dafür verantwortlich.

Die psycho-emotionalen Spannungen wie Sorge, Kummer, Trauer, Ärger, Angst und Zorn können den Krankheitsverlauf der Leberzirrhose ungünstig beeinflussen.

Die seelischen Konflikte können auf die Dauer eine "Leber-Qi-Stagnation", später eine "Leber-Hitze" bzw. ein "Leber-Feuer" bewirken. Sie können schließlich zu einer "Leber-Yang-Überhitzung" führen. Diese "Leber-Yang-Überhitzung" belastet die Leberfunktion.

Die TCM behandelt die Leberzirrhose mit Heilkräutern und Akupunktur. Da die Leber und die Seele eng miteinander verbunden sind, spielen die psychotherapeutischen Gesprächen in der Lebertherapie eine wichtige Rolle. Viele leberkranke Patienten leben unbewußt unter Streß und flüchten in Alkohol.

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