Herzinsuffizienz

Herzschwäche

Bei der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist die Funktion des Herzens gestört. Das Herz ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut in den Kreislauf zu pumpen.

Die Folge: Die Durchblutung der Organe und des Gewebes ist verringert, was zu einem Kreislaufversagen führen kann.

Typische Beschwerden

Typische Beschwerden einer Herzinsuffizienz sind: Abnahme der körperlichen Belastbarkeit, Atemnot, Müdigkeit und Schwächegefühl sowie Wassereinlagerungen an den Unterschenkeln (Ödeme).

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Leistungsschwäche des Herzens

Die Herzinsuffizienz wird klinisch zwischen einer akuten und einer chronischen Links- und Rechtsherzinsuffizienz unterschieden.

  • Die Linksherzinsuffizienz kommt üblicherweise als Folge von koronarer Herzkrankheit, arterieller Hypertonie und Aortenklappenfehler vor. Die Patienten klagen über Atemnot zunächst bei Belastung, später auch in der Ruhe, ausgelöst durch Sauerstoffmangel infolge Lungenstauung. Charakteristisch ist das Asthma kardiale, besonders nachts in der liegenden Körperhaltung.
  • Die Rechtsherzinsuffizienz entwickelt sich oft als Folge einer Linksherzinsuffizienz und einer pulmonalen Hypertonie, z. B. einer rheumatischen Mitralklappenstenose und einer schweren Emphysembronchitis. Die Atemnot ist bei der Rechtsherzinsuffizienz weniger ausgeprägt. Die meisten Symptome und Beschwerden entstehen durch die Stauung im venösen Körperkreislauf mit Ödem. Es kommt zu Stauungen mit Funktionsstörungen zahlreicher Organe, z. B. der Leber, der Nieren und des gesamten Verdauungssystems.

Aus der Sicht der TCM

Die Herzinsuffizienz wurde bereits vor etwa 2200 Jahren in dem Standardwert der TCM "Die Innere Medizin des Kaisers" ausführlich besprochen.

Nach Meinung der TCM entsteht die Herzinsuffizienz durch Qi- bzw. Yang-Schwäche des Herzens, d. h. Leistungsschwäche des Herzens. Die TCM behandelt die chronische Herzleistungsschwäche mit Heilkräutern und Akupunktur.