Bronchialasthma

Eine Erkrankung der Atemwege

Bronchialasthma ist eine Erkrankung der Atemwege, die durch Anfälle von Atemnot, Husten und pfeifende Atmung charakterisiert ist.

Die Krankheit verläuft schubweise. Diese Schübe können leicht oder schwer sein und können Minuten, Stunden oder Tage bis Wochen dauern.

Ein Asthmaanfall...

Das Bronchialasthma kommt in jedem Alter vor, doch bevorzugt in früherem Lebensalter. Etwa die Hälfte aller Fälle entwickelt sich vor dem 10. Lebensjahr und ein weiteres Drittel tritt vor dem 40. Lebensjahr auf. Etwa 1-10 % der Gesamtbevölkerung leiden zumindest zeitweise daran.

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Chinesische Medizin Oldenburg

Ein Asthmaanfall kann ausgelöst werden durch folgende Faktoren:

  • Allergische Reaktion des Bronchialsystems auf bestimmte Umweltstoffe. Dieses Bronchialasthma wird auch als allergisches Asthma bezeichnet. Etwa 30% der Allergiker haben Bronchialasthma. Die allergische Reaktion kann familiär bedingt oder im späteren Lebensalter erworben sein. Viele Allergene kommen als Auslöser in Frage.
  • Infektionen der Atemwege. Besonders virale Infekte sind häufige auslösende Faktoren.
  • Medikamente, z.B. Acetylsalicylsäure, Indometacin, Betabiocker. Bis zu 20% der Asthmatiker reagieren darauf mit einem Asthmaanfall.
  • Bewußte oder unbewußte emotionale Belastung kann bei prädisponierten Personen häufig einen Asthmaanfall auslösen.
  • Allgemeine Luftverschmutzung, körperliche Anstrengung und Kältereize spielen beim Asthmaanfall auch eine Rolle.

Das reine allergische Asthma finden wir vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen. Das nichtallergische Asthma ist häufiger bei Erwachsenen.

Mehrere das Asthma auslösende Faktoren können bei gleichen Patienten nachweisbar sein. Weiter können im Lauf des Lebens das allergische Asthma und das nicht-allergische Asthma ineinander übergehen.

Aus der Sicht der TCM

Das Bronchialasthma wurde bereits vor etwa 2200 Jahren in dem Standardwerk der TCM "Die Innere Medizin des Kaisers" ausführlich erörtert.

Nach Meinung der TCM, spielen außer den ungünstigen Umwelteinflüssen und den gestörten Abwehrkräften die psychischen Faktoren ursächlich eine wichtige Rolle.

Die seelischen Disharmonien wie Sorge, Kummer, Trauer, Ärger, Angst, Zorn und Frustration können auf die Dauer eine "Leber-Qi-Stagnation" bewirken. Die "Leber-Qi-Stagnation" kann bei sensiblen Personen mit entsprechender Veranlagung zum Asthmaanfall führen. Die TCM behandelt das Bronchialasthma je nach Ursachen mit unterschiedlichen Rezepturen und Akupunktur.

In der TCM-Praxis kommt das psychogen ausgelöste Bronchialasthma häufig vor. Hier ist die begleitende Psychotherapie von großer Wichtigkeit.

Die chinesischen Atemübungen - Qi-Gong - können die Atemleistung verbessern und die Atemnot lindern.

Bitte beachten Sie!

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