Apoplex

Schlaganfall (Apoplex)

Der Schlaganfall (Apoplex) ist eine schwere Erkrankung des Gehirns und führt je nach betroffener Region und Ausmaß der Schädigungen im Hirngewebe zu unterschiedlichen neurologischen Ausfallerscheinungen.

Der akute Schlaganfall

Die Gehirn-Zellen werden so nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Sie drohen abzusterben. Das betroffene Gehirnareal kann seine Funktion nicht mehr erfüllen, was die Störung bestimmter Gehirn- und Nerven-Funktionen zur Folge hat.

Bild vergrößern
© 2011 Chinesische Medizin Oldenburg

Da nur in den ersten Stunden nach Auftreten der Symptome eine Therapie möglich ist, muss der Schlaganfallpatient umgehend in eine geeignete Klinik gebracht werden. Dort kann mittels CT oder MRT das Ausmaß der Schädigung festgestellt werden. In der Klinik wird durch eine Infusion das Blut verdünnt (z.B. mit Heparin) und ggf. versucht, durch Infusion bestimmter Medikamente einen Thrombus aufzulösen.

Bei einem Schlaganfall ist es außerordentlich wichtig, dass die Behandlung so früh wie möglich einsetzt, um Folgeerscheinungen zu reduzieren.

Die beste Möglichkeit, einem Schlaganfall vorzubeugen, ist eine gesunde Lebensweise. Dazu gehört:

  • gute Ernährung: hoher Anteil an Obst, Gemüse; wenig fett- und zucker
  • ausreichende Flüssigkeitsaufnahme (besonders auch bei älteren Menschen)
  • regelmäßige Bewegung und Sport
  • Stress-Vermeidung
  • Gewichtsabnahme
  • Raucherentwöhnung

Aus der Sicht der TCM

Die Apoplexie wurde bereits vor etwa 2200 Jahren im Standardwerk der TCM "Die Innere Medizin des Kaisers" mehrfach ausführlich besprochen.

Nach Ansicht der TCM spielen außer dem allgemeinen Alterungsprozeß und erblichen Faktoren ursächlich die ungesunde Lebensführung und eine langjährige emotionale Disharmonie die wichtigsten Rollen.

Langanhaltende seelische Belastungen, wie Sorge, Kummer, Trauer, Ärger, können "Leber-Qi-Stagnation", "Leber-Hitze", "Leber-Feuer" und "Leber-Yang-Überhitzung" bewirken. Schließlich können daraus "Leber-Yang-Krankheiten" entstehen.

"Leber-Yang-Krankheiten" bedeuten streßbedingte Krankheiten im Sinne der Schulmedizin. Dazu gehört auch die essentielle labile Hypertonie mit den Spätfolgen, zum Beispiel dem Schlaganfall.

Der akute Schlaganfall wird im Westen als Notfall stationär behandelt.

In der Rekonvaleszenzphase ist die TCM gut einsetzbar. Nach der akuten Phase geht es darum, dass die Patienten verloren gegangene Fähigkeiten wieder erlernen.

Die TCM kann die Spätfolgen des Schlaganfalls mindern und ein Rezidiv verhindern.

Bitte beachten Sie!

Alle auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen stellen in keiner Weise einen Ersatz für eine ärztliche Diagnose oder eine Behandlung durch ausgebildete Ärzte und Mediziner dar. Die Informationen dürfen nicht für die eigene Therapieauswahl oder gar für eigene Diagnosen verwendet werden.