Tinnitus

Tinnitus

Der Tinnitus ist eine akustische Wahrnehmung, die von Betroffenen ein, beidseitig oder im Kopf in Form von Klingen, Pfeifen, Rauschen, Zischen  etc. wahrgenommen wird.

Häufig liegt zusätzliche eine mehr oder weniger deutliche Schwerhörigkeit vor allem auf dem betroffenen Ohr vor, nicht selten gepaart mit einer Geräuschempfindlichkeit.

Aus der Sicht der TCM

Meist geht Tinnitus mit einer Hörverminderung bis zum Hörsturz einher. Die Pathophysiologie des Tinnitus ist noch wenig erforscht. Tinnitus kann sowohl erstes Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung, wie z.B. eines Akustikusneurinoms, sein, als auch Zeichen eines Spannungszustandes sein.

Die meisten Patienten haben gleichzeitig verschiedene psychosomatische und psychovegetative Beschwerden. Die Behandlung des Tinnitus ist ausgesprochen problematisch.

Die traditionell chinesische Medizin (TCM) sieht im Tinnitus ebenfalls ein Symptom unterschiedlicher Krankheitsbilder. Sie teilt den Tinnitus in zwei Hauptgruppen ein: Leere und Fülle.

Der Leere-Typ

Der Leere-Typ ist meist auf eine Nieren-Essenz-Schwäche, Nieren-Yin-Mangel oder Nieren-Yang-Mangel zurückzuführen. Gemäß TCM speichern die Nieren das Essenz-Jing (Konstitution), steuern den Wasserhaushalt, öffnen sich in den Ohren und regulieren die Ohrenfunktion. Disharmoniesymptome der Nierenfunktion sind folglich u.a. Schwerhörigkeit und Tinnitus. Die Betroffenen sind meist blass und neigen zu niedrigem Blutdruck. Das Ohrgeräusch zeichnet sich durch einen langsamen Beginn aus, es gibt eine geringe Veränderlichkeit der Töne, der Tinnitus ist meist tief und leise.

Der Fülle-Typ

Auf der anderen Seite steht der Fülle-Typ, dem häufig ein Leber-Feuer oder ein aufsteigendes Leber-Yang zugrunde liegt.

Im Gegensatz zum Leere-Typ fallen die Betroffenen des Fülle-Typs durch ein rotes Gesicht, eine kräftige Stimme und eine Neigung zu hohem Blutdruck auf. Das Ohrgeräusch tritt plötzlich auf, meist stressbedingt, ist häufig laut und tritt teilweise in den Hintergrund, wenn es in der Umgebung laut ist. Die Prognose ist beim Fülle-Typ günstiger.

Therapie mit Implantat-Akupunktur

Die klassische Akupunktur und die Ohrakupunktur konnten bereits beachtliche Erfolge bei Patienten mit Tinnitus aurium erzielen.

Bei der Akupunkturbehandlung werden Punkte auf dem Gallenblasen-, Nieren-, Dreierwärmer- und Blasen-Meridian gestochen. Durch eine Therapie mit Akupunktur-Implantaten kann eine nahezu vollständige Heilung erreicht werden.

Bei der Implantat-Akupunktur–einer speziellen Form der Ohrakupunktur– werden winzige Nadeln ins Ohr gestochen. Diese Implantate verbleiben unsichtbar unter der Haut. Es wird eine Dauerwirkung der Akupunktur erreicht.

Implantat-Akupunktur wird bei vielen neurologischen und psychosomatischen Krankheitsbildern als erfolgreiche Grundtherapie eingesetzt.

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