Morbus Parkinson

Morbus Parkinson

In Deutschland leiden ca. 250.000 Menschen an Morbus Parkinson. Bei dieser Erkrankung konnte eine Verbesserung und teilweise sogar ein Rückgang der Symptome durch Implantat-Akupunktur inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen werden. Die ersten Patienten wurden bereits 2001 mit dieser neuen Methode behandelt und haben bis heute (2007) gelinderte Symptome.

Hierbei zeigte sich, dass insbesondere Tremor (Schütteln), Muskelsteifigkeit und die chronischen Schmerzen zurück gingen und die Beweglichkeit im Alltag gesteigert werden konnte. In der Folge kam es auch zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität vieler Betroffener.

Wirkung

Eine erste Wirkung ist etwa drei bis sechs Wochen nach der Implantation zu erwarten. Nach etwa drei Monaten sollte spätestens ein zweiter Besuch beim Arzt erfolgen, damit eine allgemeine und neurologische Nachuntersuchung erfolgen kann.

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Bildquelle: http://de.academic.ru

In rund der Hälfte aller Fälle kann durch eine zweite Implantat-Akupunktur der Behandlungserfolg gefestigt und verfeinert werden. Ärzte und Therapeuten haben sich verpflichtet, alle Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Dokumentation zu erfassen.

Der Gesetzgeber verlangt zudem die Offenlegung dieser Daten, so dass in Zukunft diese Methode noch bekannter und weiter erforscht werden wird.

Da Morbus Parkinson ein sehr komplexes Krankheitsbild zeigt, ist auch die Behandlung mit Akupunktur-Implantaten umfangreicher als bei vielen anderen chronischen Indikationen.

Anwendung

Bei der Implantat-Akupunktur werden winzige Akupunkturnadeln direkt in die Ohrmuschel gesetzt. Die Behandlung ist schmerzfrei. Die Implantate verbleiben dauerhaft im Ohr und die Haut über dem kleinen Einstich schließt sich nach 2-3 Tagen wieder vollständig.

Das Implantat wirkt nicht Stunden- oder Tagelang, sondern über viele Jahre hinweg - eine echte Dauer-Akupunktur mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirksamkeit. Die verwendeten Akupunktur-Implantate haben die Größe einer Stecknadelspitze. Sie bestehen aus medizinischem Rein-Titan.

Als Alternative zu Dauerimplantaten aus Titan können Templantate eingesetzt werden (Jahresnadeln). Diese Nadeln bestehen aus einem resorbierbaren Material. Sie wirken 15-20 Monate und werden danach vom Körper vollständig abgebaut.

Wirkungsweise

Am Ohr befinden sich etwa 200 bekannte Reflexpunkte, die den Organen der bestimmten Körperzonen zugeordnet werden können. Alle Reize, die durch Akupunktur ausgelöst werden, gelangen über das Zwischenhirn zu den angesprochenen Körperregionen.

Durch den Einsatz eines Implantats im Ohr erfolgt ein kontinuierlicher Reiz dieser Reflexpunkte. Dadurch wird das Informationssystem des Körpers mittels elektrischer Impulse aktiviert und das zentrale Nervensystem (ZNS) angeregt.

Das ZNS wiederum stimuliert und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und nimmt Einfluss auf die Abwehrkräfte und Nervenbotenstoffe, die den gesamten Körper versorgen. Durch den kontinuierlichen Reiz der Implantate werden diese Mechanismen dauerhaft reguliert und aktiviert.

Ansprechpartner:

Dr. (Uni St. Petersburg) Felix Chaichenets

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Arzthelferin: Frau H. Singewald

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