Chronische Kopfschmerzen

Häufigste Beschwerden in der Arztpraxis

Die chronischen Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der Arztpraxis. Sie können sowohl eine ernsthafte Erkrankung anzeigen, als auch auf einen Spannungs- oder Erschöpfungszustand hinweisen.

Chronische Kopfschmerzen

Meist sind die letztgenannten Ursachen dafür verantwortlich. Die Angaben über die Schmerzintensität sind sehr subjektiv.

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Chronische Kopfschmerzen

Die aktiven lebenstüchtigen Personen neigen dazu, ihre Beschwerden herunterzuspielen, während die neurotischen oder depressiven Patienten sie dramatisieren.

Die häufigsten chronischen Kopfschmerzen sind:

1. Die Migräne

Sie tritt familiär gehäuft auf, wobei Frauen dreimal häufiger betroffen sind als die Männer. Die klassische Migräne ist einseitig und verschwindet im allgemeinen in den mittleren Lebensjahren. Ihre Pathogenese ist noch weitgehend unbekannt, vermutlich geht sie initial mit einer Verkrampfung und später mit einer Erweiterung der Hirngefäße einher. Ärger, Sorge, Trauer oder Zorn können bei entsprechend veranlagten Personen Migräne auslösen.

2. Der Spannungskopfschmerz

Er tritt in aller Regel - im Gegensatz zur Migräne - beidseitig auf und breitet sich meist über Nacken, Hinterkopf und Scheitel bis zur Stirn aus. Meistens sind Personen in den mittleren Jahren betroffen. Der Spannungskopfschmerz tritt bei emotionaler Erregung, innerer Spannung, Angst, Ärger, Sorge oder Zorn auf und dauert über Stunden, Tage, Wochen oder Monate an. Die Schmerzattacken können über Jahre hinweg bestehen bleiben. Der Spannungskopfschmerz und die klassische Migräne können auch kombiniert vorkommen. Ein Patient, der mehrere Attacken in der Woche hat, weist im allgemeinen beide Komponenten auf.

3. Der symptomatische Kopfschmerz

Der symptomatische Kopfschmerz, z. B. nach Schädel-Hirntrauma, bei Hypertonie, Hirntumor usw. spielt in der TCM-Praxis eher eine untergeordnete Rolle. Die Therapie der chronischen Kopfschmerzen ist aus der Sicht der Schulmedizin schwierig. Die gängige Therapie mit Analgetika, Psychopharmaka, Ergotamin, Betabiockern und neuerdings Sumatriptan kann den Kopfschmerz wohl vorübergehend lindern oder beseitigen, aber kaum auf längere Dauer zum Verschwinden bringen. Der Spannungskopfschmerz wird häufig als Halswirbelsäulenleiden fehlgedeutet und erfolglos behandelt.

Aus der Sicht der TCM

Die chronischen Kopfschmerzen wurden bereits vor etwa 2200 Jahren in dem Standardwerk der TCM "Die innere Medizin des Kaisers" ausführlich besprochen.

Aus der Sicht der TCM sind Migräne und Spannungskopfschmerzen die Folge von "Disharmonie der Sieben Gefühle" wie Sorge, Kummer, Trauer, Ärger, Angst, Zorn und Freude.

Diese seelischen Disharmonien und die gestauten Emotionen können eine "Leber-Qi-Stagnation", später eine "Leber-Hitze", ein "Leber-Feuer" und "Leber-Yang-Überhitzung" bewirken.

Schließlich können daraus "Leber-Yang-Krankheiten" entstehen. Die chronischen Kopfschmerzen gehören in der Regel zu "Leber-Yang-Krankheiten".

Die "Leber-Yang-Krankheit" ist den streßbedingten Krankheiten zuzurechnen.

Die Grundlage der TCM-Therapie ist daher die Behebung der "Leber-Qi-Stagnation" und die Beseitigung der "Leber-Yang-Überhitzung", damit das Yin-Yang-Gleichgewicht des Körpers wiederhergestellt wird. Dies geschieht durch Gespräche, Heilkräuter und Akupunktur.

Das geduldige Zuhören und die wiederholten klärenden Gespräche, um die Ursachen der Konflikte zu ergründen und abzubauen, sowie die innere Bereitschaft der Patienten zur positiven Mitarbeit sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie.

Ansprechpartner:

Dr. (Uni St. Petersburg) Felix Chaichenets

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Arzthelferin: Frau H. Singewald

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