Chronische Gastritis

Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni

Es handelt sich bei Ulkuserkrankungen um einen sehr häufig auftretenden, gutartigen Gewebsdefekt. Die schützende Schleimhaut ist an einigen Stellen unterbrochen, so dass dort der saure Magensaft ungehindert angreifen kann. Die Magenschleimhaut wird daraufhin angedaut und zerstört.

Ulcus ventriculi kommt am häufigsten im 6. Lebensjahrzehnt vor und bei ca. 55 % der Fälle sind die Männer betroffen. 10-20 % der Patienten mit Ulcus ventriculi leiden gleichzeitig an einem Ulcus duodeni. Ulcera ventriculi gehen fast immer mit einer chronischen Gastritis einher.

Das Risiko einer bösartigen Entartung wird mit 1-2 % angenommen. Ulcus duodeni kommt etwa dreimal so häufig wie Ulcus ventriculi vor. Männer sind 2-3mal häufiger als Frauen betroffen. Die größte Häufigkeit wird zwischen den 35. und 55. Lebensjahr beobachtet.

Chronische Gastritis

Bei einer dauerhaften Entzündung der Magenschleimhaut spricht man von einer chronischen Gastritis. Die chronische Gastritis ist weitverbreitet und nimmt anteilsmäßig im Alter zu.

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Eine Entzündung der Magenschleimhaut

Die schwerere, chronisch-atrophische Gastritis ist gekennzeichnet durch das Verschwinden der Magenschleim-hautdrüsen mit Abnahme der Schleimhautdicke. Sie zeigt eine Beziehung zu Magengeschwür und Magenkrebs.

Häufige Ursachen der chronischen Gastritis:

  • Infektion der Magenschleimhaut mit dem Bakterium Helicobacter pylori (85 % der Fälle).
  • Medikamente wie Schmerzmittel, Rheumamittel, Kortison.
  • Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem bildet Abwehrstoffe (Antikörper) gegen Magenschleimhautzellen.

Neuerdings wird die Infektion mit Helicobakter pylori ursächlich immer mehr in Zusammenhang gebracht.

Die Bedeutung der psychischen Streßfaktoren ist nach Ansicht der Schulmedizin nach wie vor umstritten und findet wenig Beachtung.

Chronische Gastritis, Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni wurden bereits vor etwa 2200 Jahren in dem Standardwerk der TCM "Die Innere Medizin des Kaisers" unter dem Kapitel "Magenschmerzen" ausführlich erörtert.

Aus der Sicht der TCM

Nach Ansicht der TCM spielen außer ungesunder Lebensführung, falscher Ernährung, angeborener oder erworbener Schwäche des Magendarmsystems die psychischen Streßfaktoren ursächlich eine wichtige Rolle.

Nach Meinung der TCM können die emotionalen Disharmonien wie Sorge, Kummer, Trauer, Ärger und Frustration auf die Dauer eine "Leber-Qi-Stagnation", später eine "Leber-Hitze" und ein "Leber-Feuer" bewirken.

Sie können schließlich zu einer "Leber-Yang-Überhitzung" bzw. zu "Leber-Yang-Krankheiten" führen. Chronische Gastritis, Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni in der Alltagpraxis sind in der Regel "Leber-Yang-Krankheiten".

Die TCM behandelt sie mit Heilkräutern und Akupunktur. Die psychotherapeutischen Gesprächen, um die Ursachen der Konflikte zu ergründen und abzubauen, sind für die Heilung besonders wichtig.

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